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Berichte über
Nah-Tod-Erfahrungen in Bezug auf Tiere
Für Tierliebhaber: Warten unsere tierischen Freunde auf
uns im Jenseits?
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Berichte über
Nah-Tod-Erfahrungen in Bezug auf Menschen
Mellen-Thomas Benedicts Nahtod-Erfahrung
Fragen und Antworten im Zusammenhang mit dem "Danach"
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von Stefan Högl
Nahtod-Erfahrungen und
Jenseitsreisen
Der Motor in der
Geschichte der Religionen
Nahtod-Erfahrungen sind seit den siebziger Jahren als
Erlebnisse von Menschen bekannt geworden, die an der
Stelle des Todes gestanden haben. Untersuchungen belegen
aber, daß vergleichbare Begebenheiten zu allen Zeiten und
kulturübergreifend berichtet wurden. Sie haben in der
Geschichte der Religionen eine deutliche Spur
hinterlassen.
Nah-Todeserfahrungen wurden mit Beginn der 70er-Jahre
bekannt. Im Zuge des medizinischen Fortschritts war es
gelungen, zahlreiche Menschen wiederzubeleben, die sich
zuvor in kritischen körperlichen Umständen befunden
hatten. Manche von Ihnen waren bereits klinisch tot, bevor
sie wieder ins gewohnte Leben zurückkehrten. Manche der
betroffenen Personen berichteteten von außergewöhnlichen
Erlebnissen, die sie während ihrer Behandlung gemacht
hatten.
Auch wenn sich die konkreten Schilderungen von Patient zu
Patient unterschieden, so wiesen sie doch eine
außergewöhnlichen Übereinstimmung auf. Der amerikanische
Arzt Raymond A. Moody veröffentlichte 1975 ein Buch über
die merkwürdigen Begebenheiten, die damit einer breiten
Öffentlichkeit bekannt wurden. Mittlerweile sind
Nahtod-Erfahrungen ein geläufiges Phänomen, das aus allen
Gebieten der Erde berichtet wird. Moody faßte die ihm
zugetragenen Schilderungen damals so zusammen:
"Ein Mensch liegt im
Sterben. Während seine körperliche Bedrängnis sich dem
Höhepunkt nähert, hört er, wie der Arzt ihn für tot
erklärt. Mit einemmal nimmt er ein unangenehmes Geräusch
wahr, ein durchdringendes Läuten oder Brummen, und
zugleich hat er das Gefühl. daß er sich sehr rasch durch
einen langen, dunklen Tunnel bewegt. Danach befindet er
sich plötzlich außerhalb seines Körpers, jedoch in
derselben Umgebung wie zuvor. Als ob er ein Beobachter
wäre, blickt er nun aus einiger Entfernung auf seinen
eigenen Körper. In seinen Gefühlen zutiefst aufgewühlt,
wohnt er von diesem seltsamen Beobachtungsposten aus den
Wiederbelebungversuchen bei.
Nach einiger Zeit fängt er sich und beginnt, sich immer
mehr an seinen merkwürdigen Zustand zu gewöhnen. Wie er
entdeckt, besitzt er noch immer einen `Körper´, der sich
jedoch sowohl seiner Beschaffenheit als auch seinen
Fähigkeiten nach wesentlich von dem physischen Körper, den
er zurückgelassen hat, unterscheidet. Bald kommt es zu
neuen Ereignissen. Andere Wesen nähern sich dem
Sterbenden, um ihn zu begrüßen und ihm zu helfen. Er
erblickt die Geistwesen bereits verstorbener Verwandter
und Freunde, und ein Licht und Wärme ausstrahlendes Wesen,
wie er es noch nie gesehen hat, ein Lichtwesen, erscheint
vor ihm. Dieses Wesen richtet - ohne Wort zu gebrauchen -
eine Frage an ihn, die ihn dazu bewegen soll, sein Leben
als Ganzes zu bewerten. Es hilft ihm dabei, indem es das
Panorama der wichtigsten Stationen seines Lebens in einer
blitzschnellen Rückschau an ihm vorüberziehen läßt. Einmal
scheint es dem Sterbenden, als ob er sich einer Art
Schranke oder Grenze nähere, die offenbar die Scheidelinie
zwischen dem iridischen und dem folgenden Leben darstellt.
Doch ihm wird klar, daß er zur Erde zurückkehren muß, da
der Zeitpunkt seines Todes noch nicht gekommen ist. Er
sträubt sich dagegen, denn seine Erfahrungen mit dem
jenseitigen Leben haben ihn so sehr gefangengenommen, daß
er nun nicht mehr umkehren möchte. Er ist von
überwältigenden Gefühlen der Freude, der Liebe und des
Friedens erfüllt. Trotz seines inneren Widerstandes - und
ohne zu wissen, wie - vereinigt er sich dennoch wieder mit
seinem physischen Körper und lebt weiter.
Bei seinen späteren Versuchen, anderen Menschen von seinem
Erlebnis zu berichten, trifft er auf große
Schwierigkeiten. Zunächst einmal vermag er keine
menschlichen Worte zu finden, mit denen sich überirdische
Geschehnisse dieser Art angemessen ausdrücken ließen. Da
er zudem entdeckt, daß man ihm mit Spott begegnet, gibt er
es ganz auf, anderen davon zu erzählen. Dennoch hinterläßt
das Erlebnis tiefe Spuren in seinem Leben; es beeinflußt
namentlich die Art, wie der jeweilige Mensch dem Tod
gegenübersteht und dessen Beziehung zum Leben auffaßt."
Mit zunehmender Anzahl von Berichten kristallisierten sich
schließlich bestimmt Stationen heraus, die typischerweise
eine Nahtod-Erfahrung charakterisieren. Dazu gehören vor
allem das Erleben von Außerkörperlichkeit, die Begegnung
mit verstorbenen Verwandten und einem "Lichtwesen" sowie
der Rückblick auf das bisherige Leben. Daneben wird
übereinstimmend von unbeschreiblichen Landschaften und
Gefühlen des Glücks berichtet. Auch der Gang durch einen
dunklen Tunnel wird häufig erwähnt. Bedeutsam ist jedoch
nicht nur das Erlebnis selbst, beeindruckend sind vor
allem die Nachwirkungen dieser Begegnung. Viele der
betroffenen Menschen glauben, im verbleibenden Leben noch
eine Aufgabe erfüllen zu müssen. Die Art und Weise, wie
sich die betroffenen Menschen verändern, findet sich bei
keiner anderen Gelegenheit.
Eine
schwer eingrenzbare Erfahrung
Um ein Erklärung für das Auftreten von Nahtod-Erlebnissen
zu finden, hat man zunächst herauszufinden versucht, unter
welchen Umständen sie sich ereignen. Wegen ihrer
Entdeckung im klinischen Bereich wurden zuerst
medikamentöse Einflüsse erwogen: Narkotika, Psychopharmaka
oder Nebenwirkungen anderer Arzneimittel. Der Verdacht, es
könne sich bei Nah-Todeserfahrungen um eine Art
drogenbedingte Halluzination handeln, wurde jedoch bald
entkräftet. Zu unterschiedlich waren die Befindlichkeiten
der verschiedenen Patienten. Auch eine Gehirnverletzung
kam als Ursache nicht in Frage.
Mit zunehmender Bekanntheit der Nahtod-Erlebnisse zeigte
sich schließlich, daß deren Auftreten keineswegs auf
kritische körperliche Umstände begrenzt war. Vielmehr
wurden solche Erfahrungen in ganz unterschiedlichen
Situationen gemacht. Manchmal kamen sie überraschend,
meist aber traten sie bei körperlicher oder seelischer
Bedrängnis auf. Weil sich nur eine Minderheit von
Nah-Todeserfahrungen tatsächlich in der Nähe des Todes
ereignen, ist der Begriff selbst inhaltlich leer geworden.
Dennoch scheint er noch am besten geeignet zu sein, die
darunter verstandenen Begebeneheiten zu erfassen, denn die
Suche nach einem besseren Ausdruck ist bislang im Sande
verlaufen.
Erlebnisse mit persönlichem Hintergrund
Menschen, die ein Nahtod-Erlebnis hatten, werden in der
Literatur als Experiencer bezeichnet. Ihre Schilderungen
unterscheiden sich in vielen Einzelheiten, doch gibt es
auch eine Vielzahl gemeinsamer Punkte. Durch diese erst
wurde die Forschung auf die Ähnlichkeit und
Vergleichbarkeit der Erfahrungen aufmerksam. Stellt man
die verschiedenen Berichte nebeneinander, so erscheinen
manche Elemente wie die Stationen einer Jenseitsreise. Die
geschilderten Ereignisse weisen vielfach auf den
persönlichen Lebenshintergrund des Experiencers hin, durch
welchen sie geprägt sind. Religiöse, soziale und
kulturelle Einflüsse haben den Inhalt der
Nah-Todeserfahrung "gefärbt". Am besten verdeutlicht dies
ein Blick auf die Berichte der betroffenen Personen, die
dabei einen Eindruck der Erlebnisse vermitteln:
Über das Verlassen des Körpers berichtet eine Frau:
"... ich hörte die
Schwestern rufen: `Herzstillstand!´ Ich fühlte, wie ich
aus meinem Körper austrat und zwischen Matratze und
Seitengitter des Bettes hinabglitt - es kam mir eigentlich
eher so vor, als ob ich mich durch das Gitter
hindurchbewegte -, bis ich am Boden ankam. Und von da an
stieg ich ganz langsam in die Höhe. Während des
Emporsteigens sah ich immer mehr Schwestern ins Zimmer
gelaufen kommen, es müssen wohl etwa ein Dutzend gewesen
sein... Von da oben sah ich zu, wie man mich wiederbelebte.
Klar und deutlich bot sich mir mein Körper dar, wie er da
unten ausgestreckt auf dem Bett lag, um das sie alle
herumstanden. Eine Krankenschwester hörte ich sagen: `Oh
Gott, sie ist tot!´, während eine andere sich
hinunterbeugt, um mir Mund-zu Mund-Beatmung zu geben."
Manche Personen berichten ausschließlich von solch einer
Außerkörperlichkeitserfahrung, bevor sich sich dann in
ihrer gewohnten Umgebung wiederfinden.
Ein Druchgangsstadium erwähnen zahlreiche Experiencer.
Eine Frau erinnert sich an die Situation bei einem
Geburtsvorgang:
"Nach kurzer Zeit
begann ich zu schweben und hörte die Menschen um mich
herum deutlicher sprechen als mit meinen physischen Ohren
heute ... Nach diesem Schwebezustand kam ich in einen
Tunnel hinein. In diesem Tunnel stieg ich mit ungeheuerer
Geschwindigkeit auf. Ich hatte dort große Angst, denn die
Wände waren schwarz, und ich versuchte, sie überall zu
berühren. Aber es gelang mir nicht und ich stieg weiter
wie mit Raketengeschwindigkeit auf. Während meiner Angst
schaute ich um mich und entdeckte dabei oben in der Ferne
einen weißen Punkt. Je weiter ich aufstieg, desto größer
wude dieser Lichtpunkt."
Oft ist von Begegnungen mit Personen und Wesen die Rede,
die den Beucher empfangen. Meist handelt es sich dabei um
Freunde und Verwandte, doch auch religiöse Gestalten
werden erwähnt:
"Zunächst war es mir,
als ob ich durch eine graue Decke hindurch ein ein
Lichtreich vorstoßen würde. Ich wurde in Richtung dieses
Lichtes aus meinem Körper gezogen. Das allererste war eine
liebevolle und herzliche Begrüßung durch verstorbene
Menschen, die mir sehr wichtig waren. Vor allem waren das
die Freundin...sowie meine Großmutter väterlicherseits.
Was mich im nachhinein sehr frappiert hat, ist, daß ich
sie gar nicht gekannt haben, da sie vor meiner Geburt
verstorben war. Aber sie war da, um mich zu begrüßen.
(...) Diese Begrüßung durch die Gestalten war sehr
überwältigend, im Grunde genommen war es ein Meer von
Liebe."
Nicht alle Experiencer sind oder waren in der Lage, die
angetroffenen Wesen zu erkennen:
"... ich ging weg und
es begann eine Unterhaltung mit jemand, den anderer
Torwächter, Engel oder Jesus nennen mögen, es war
jedenfalls jemand. Wenn ich es je wußte, kann ich mich
jetzt nicht mehr erinnern."
In unterschiedlicher Weise wird der eigene Körper und
seine neue Umgebung wahrgenommen. Oft fällt die
Beschreibung schwer:
"Ich war ich, alles und
nichts, und allgegenwärtig. Ich war verankert in dem, was
IST. Es fehlt mir an Worten, um die Wirklichkeit
auszudrücken, die ich durchlebt habe. ..ich war reines
Licht, weder weiß, noch gelb oder schwarz. Es war, als ob
ich als reine Wesensgestalt verblieben wäre, ohne Bezug
auf Zeit, materielle Güter oder Energie. Es war ein Gefühl
jenseits all dessen."
Eine andere Person meint dagegen:
"Mein Geistkörper
schien mir ziemlich ähnlich. Ich sah alles klar. Keine
Substanz - aber ich fühlte, daß er genauso aussah."
Die vorgefundenen Umgebung wird zumeist als paradiesische
Landschaft beschrieben:
"Ich sah schöne
Landschaften, und herrliche Felder. Ich ging zu einem
kleinen Haus am Ende des Waldes ...Ich sah eine breite,
riesige Straße, die mit funkelndem Sand gebahnt war und
leuchtete wie Diamanten. Die Straße war so weit, daß man
kaum ihr Ende sehen konnte. Ich sah ein Tor und eine lange
Mauer zum Tor, die von sechs Löwenstatuen beschützt zu
werden schien. (...) Ich sah die schönsten Blumen, die man
sich vorstellen kann. Das einzige Gebäude, das ich sah,
war die Hütte am Ende des Waldes, die wie eine Bibliothek
war, in die man gehen und alles lernen konnte, was es gab.
(...) Ich habe am Ende einer hohen Klippe gestanden, weit
unterhalb war ein grünes Tal... Die Luft war so klar, ein
herrlicher blauer Himmel, und ein schwacher Hauch einer
warmen Brise. Es war ein sehr schöner Tag. Die Felder
schwangen mit einem Gemisch aus Farben. Sie sahen aus wie
weicher goldener Hafer oder Weizen mit Flecken aus
leuchtend farbigen Blumen. Immer war da dieses Licht und
das überwältigende Gefühl der Liebe."
Nicht alle Personen berichten von angenehmen Eindrücken.
Vereinzelt ist auch von "negativen" Nahtod-Erfahrungen die
Rede. Eine Frau erinnert sich:
".. ich begann, in
einen Tunnel gezogen zu werden. Es war ein schreckliches
Erlebnis, weil alles, was ich sehen konnten. Leute aus
meiner Vergangenheit waren, Leute, die schon tot waren,
die mir irgendetwas getan oder gesagt haben, was mich in
der einen oder anderen Weise verletzt hat. Sie lachten und
schrien, bis ich dachte es nicht mehr aushalten zu können.
Ich bat und bettelte, zurückgehen zu dürfen. Ich sah ein
Licht am Ende des Tunnels, aber ich kam ihm niemals
richtig nahe."
Die Wahrnehmungen sind im einzelnen oft unterschiedlich,
doch das Gefühl, das mit Ihnen verbunden ist, ist meist
das selbe. Ein Mann aus Holland umschreibt es so:
"Es war, wie wenn man
von einer harten Reise nach Hause kommt: Eine Situation,
die mich zu vollkommener Ruhe geführt hat, eine Ruhe, wie
ich sie schon eine lange Zeit nicht mehr gekannt hatte.
Für mich war dies der Höhepunkt meiner Erfahrung."
Charakteristisch für Nah-Todeserfahrungen ist die
Begegnung mit einem Lichtwesen, das von Person zu Person
unterschiedlich interpretiert wird:
"Dieses Licht hat für
mich aus so etwas wie eine fremde Macht dargestellt. Ich
hatte das Empfinden, daß ich dieses Licht sehr gut kenne
und daß ich auch ein Stück von diesem Licht selbst bin."
Eine andere Person verleiht dem Lichtwesen eindeutig
persönliche Charkterzüge.
"Meine letzte
Erinnerung ist die größte und wichtigste. Ich war an einem
Ort, an dem alles um mich herum Licht war - so etwas wie
Wolken und dennoch keine Wolken wie man sie von einem
Flugzeug aus sieht. Ich stand in der Kurve einer Straße
aus Licht, die zu etwas in weiter Entfernung führte, was
sich nicht einfach so beschreiben läßt. (...)
...ein Lichtwesen, eher eine Gegenwart als jemand
sichtbarer, ein Licht in all dem Licht. Ich erkannte
sofort, daß dieses Wesen durch mich hindurch sehen konnte
und meine tiefsten Geheimnisse aufdecken konnte. Mein
erster Gedanke war, mich zu verstecken, aber ich erkannte,
daß das nicht möglich sein würde und auch nicht nötig.
Zwischen uns fühlte ich nun eine starke gegenseitige Liebe
ohne Worte ...Ich wußte ohne jeden Zweifel, daß, was immer
er in mir sehen würde, er mich verstehen, annehmen und
lieben würde."
Andere Beschreibungen haben religiöse Züge:
"Ich habe Jesus
gesehen. Ich habe ihn am Gesicht und der Kleidung erkannt.
Er hatte schlichtes langes, dunkles Haar, lohfarbene Haut.
Er war viel kleiner als ich und hatte freundliche Augen.
Er blickte in meine Seele und schien zufrieden. Ich habe
Jesu wahre Anwesenheit einige Male gefühlt - eine
freundliche, liebende, hilfreiche Person."
Eine Frau aus Missouri bekam Hilfe angekündigt:
"Kurz bevor ich meine
Augen öffnete, etwas (zumindest für mich) ungewöhnliches
geschah. Ich sah das Gesicht Christi in strahlendes
Sonnenlicht gebadet und Er lächelte mich an. Ich hörte,
jedoch nicht in Worten, daß ich nicht allein sein würde,
daß meine Begleiter immer bei mir sein würden. Sie würden
mich leiten. Sie würden mich unterstützen. Ich hätte nur
zu fragen."
Nicht alle Experiencer haben sich in ihrer Deutung
festgelegt:
"Ich habe Gott
getroffen. Er hat mich erkannt und mit mir gesprochen. Ich
wußte sofort, wer er war. ...Gott war ein Wesen aus Licht.
Ich weiß nicht, ob es religiös war oder nicht. Dort gibt
es keine Religion. Nur Klarheit und Licht... Wir sehen,
wen wir als Gott anerkennen."
Eine häufig erwähnte Station ist eine Rückschau auf das
vergangenen Leben. Danben machen die betroffenen Personen
noch anderer außergewöhnliche Wahrnehmungen.
Ein Mann aus Schweden hatte als Kind ein Nahtod-Erlebnis.
Die Lebensrückschau fand bei ihm im Beisein des
Lichtwesens statt:
"Zusammen mit ihm ging
ich durch mein ganzes fünf Jahre altes Leben, Ereignis für
Ereignis. Aber das war nicht, wie ein Video mit hoher
Geschwindigkeit anzusehen. Ich erlebte noch einmal, was
geschehen war und gleichzeitig sah ich es als Zuschauer
mit ihm. Das meiste war über mich und meinen Bruder, auf
den ich sehr eifersüchtig war. ... Die Betonung lag nicht
darauf, wer Schuld hatte oder wer angefangen hat.
Stattdessen lag meine Aumerksamkeit auf unserem Austausch
an Gefühlen. Wieder erlebte ich meine Einsamkeit und
Eifersucht. Wenn ich ihn schlug, fühlte ich meinen Triumpf
und wenn ich ihne weinen sah, meine Bosheit. Und wenn ich
gelegentlich freundlich zu ihm war, fühlte ich meine
widerwillige Freude, ihn glücklich zu sehen. Doch ich
erlebte auch seine Gefühle. Und das war nicht nur ein
grundsätzliches Verstehen. Ich erlebt direkt, wie es war,
er zu sein, mich als großer Bruder zu haben. ...Ich
erlebte seine Gefühle so klar wie meine eigenen. Auf diese
Weise war dies eine starke und harte Lehre über die Folgen
meiner eigenen Taten."
Noch weitergehender waren die Erfahrungen einer Frau aus
Philadelphia:
"...Ich bekam alle
Antworten, die ich wollte. Ich sah, daß es einen Plan gab,
und alle Dinge einen Grund haben und daß wir alle so
geliebt werden wie wir sind. Danach erreichte ich einen
Punkt, an dem ich keine Fragen mehr hatte, weil ich
irgendwie den gesamten Plan kannte. Es war wie ein
Erinnern; meine Seele hatte diese Weisheit vergessen."
Die Rückkehr ins gewohnte Leben geschieht auf
unterschiedliche Weise:
"Das Wesen sagte mir,
es sei noch nicht Zeit zu gehen (also zu sterben) und ich
solle zur Erde zurückkehren."
Eine Frau aus Virginia wollte aus eigenen Stücken ins
gewohnte Leben zurück:
"Als das Lichtwesen und
mein Engel mich fragten, ob ich bereit sei,
zurückzukehren, sagt ich ihnen, ich wäre bereit, und daß
ich mich noch um einige unerledigte Angelegenheiten
kümmern müsse."
Charakteristisch für Nahtod-Erfahrungen sind die
Nachwirkungen des Erlebnisses auf das weitere Leben des
Experiencers. Eine Frau schreibt hierzu:
"Seither habe ich in
mir das Gefühlt, daß ich eine Aufgabe im Leben zu
bewältigen habe. Vorher hatte ich nach dem Motto gelebt:
Ich mache, was ich will, und alles bestimme ich. Aber
diese Lebenshaltung ist mir in dem Licht kräftig abhanden
gekommen. Seitdem hat das Leben für mich
Aufgabencharakter, und ich weiß, daß es irgend etwas gibt,
was größer und stärker ist als ich."
Eine andere Frau berichtet:
"Das Wesen sagte mir,
daß ich eine Mission hätte und daß ich mit dieser Mission
auf Erden noch nicht begonnen hätte. Das Wort Mission war
zunächst sehr problematisch für mich, ich konnte damit
überhaupt nichts anfangen. Aber es blieb mir nichts übrig,
als zu gehorchen."
Das Erlebnis verändert bei praktisch allen Personen die
Einstellung zum Tod. Ein Experiencer aus Belgien sagt:
"Es gibt ein Leben nach
dem Tod. Ich fürchte mich nicht mehr vor dem Übergang von
einer Lebensform zur anderen. Ich glaube auch, daß wenn
man das Glück, in die andere Welt zu gehen, hat, man dort
ewig verbleibt. Das Leben geht nach dem Tod weiter."
Eine andere Person fügt hinzu:
"Ganz sicher wurde ich
verwandelt. Ich hatte - und habe - keinen Zweifel, daß es
ein höheres Bewußtsein gibt, das zumindest mit dem
Bewußtsein ewig ist, und daß der Tod nichts ist, vor dem
man Angst haben müßte."
Die veränderte Lebenseinstellung führt vielfach zu einer
Reihe neuer Gewohnheiten:
"Meine Einstellung zu
Leuten und der Welt im allgemeinen hat sich geändert. Nun
mag ich wirklich die meisten Leute...ich habe mich aktiv
für Politik zu interessieren begonnen...habe viel mehr
gelesen...stellte weniger Ansprüche an das Leben; ich
erfreute mich an vielen Dingen des Lebens, die ich zuvor
nicht bemerkt habe... begann, zur Kirche zu gehen, wenn
auch nur gelegentlich...und manchmal fühle ich mich
einfach näher bei Gott."
_________________
"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und
unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns
erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns
nicht über unseren Nächsten erheben dürfen."
-- Abdul-Baha
Belege
aus alten Quellen
Bei Nah-Todeserfahrungen handelt es sich um Erscheinungen,
auf die erst die moderne Notfallmedizin aufmerksam gemacht
hat. Ihr Auftreten wird in allen Kulturkreisen erwähnt, so
daß es sich bei ihnen um ein allgemein-menschliches
Phänomen handelt. Wenn dem so ist, dann müßte man erwarten
können, daß es solche Erlebnisse auch in früherer Zeit
gegeben hat. Ein Blick auf in alte Überlieferungen und
Quellen bestätigt diese Vermutung.
Weil sich die besagten Erfahrungen früher nur selten
tatsächlich an der Schwelle zum Tod ereignet haben
dürften, sollte besser von Jenseits- oder
Transzendenz-Erlebnissen gesprochen werden. Deren
deutlichste Spur findet sich in religiösen Quellen, die
gleichzeitig die ältesten schriftlichen Überlieferungen
darstellen. Beim Einfluß der Erfahrungen auf die
religiösen Vorstellungen kann man zwischen
naturverbundenen, mythischen und monotheistischen
Glaubenssystemen unterscheiden.
1. Naturverbundene Religionen: Archäologische Fundstücke
legen bereits nahe, daß die Vorstellung von einer
immateriellen, vom Körper loslösbaren Seele weit
zurückreicht. Beim Pekingmenschen wurde den Toten der
Schädel abgetrennt, ohne daß man einen Grund hierfür
ausgemacht hätte. In der Altsteinzeit wurden separierte
Schädel und Unterkiefer zum Teil sogar bestatten, ein
Verhalten, das sich auch bei manchen Naturvölkern
wiederfindet. Einen noch deutlicheren Beleg für die
vorgeschichtliche Annahme einer Seele stellen die
sogenannten Schädelrepanationen dar: Hierbei handelt es
sich um Öffnungen des menschlichen Schädelknochens, die
schon zu Lebzeiten erfolgt sind und die nicht etwa einer
medizinischen Behandlung gedient haben. Die künstliche
Öffnung sollte vielmehr ein Durchgang für die vermutete
Seele sein, deren Sitz man ganz offensichtlich mit dem
Kopf in Verbindung gebracht hat. Die religiöse Form des
frühen Menschen war der Schmanismus, den man noch bis ins
20. Jahrhundert beobachten konnte. Jakob Ozols, Professor
für Vor- und Frühgeschichte, faßt diese Sichtweise
zusammen:
"Nach dem Tode trennt
sich die Seelengestalt von dem Körper und führt ihr
eigenes, weitgehend vom Körper gesondertes Leben weiter.
Sie kehrt jedoch immer wieder zu dem Skelett und
insbesondere zu dem Schädel zurück, um sich auszuruhen.
Bei Lebenden verläßt sie den Kopf nur nachts oder in
außerordentlichen Situationen, wie plötzlichem
Erschrecken, schwerer Krankheit oder bei besonderen
Zuständen wie in der Trance und Ekstase. Die Seelengestalt
darf aber nicht lange ausbleibe. Wenn sie nicht bald
zurückkehrt, wird der Mensch krank, er ist in vielen
Gefahren ausgesetzt, und bei längerer Abweseneiht der
Seelengestalt muß er sogar sterben."
Die Eigenschaften der Seele weisen unverkennbar Parallelen
zu den oben geschilderten Nahtod-Erfahrungen auf,
besonders was ihr Dasein außerhalb des Körpers betrifft.
Hinweise auf Jenseits-Erlebnisse finden sich auch bei
Naturvölkern. So berichten die westafrikanischen Ewe von
merkwürdigen Äußerungen sterbender Personen. Scheinbar
nehmen diese die Anwesenheit bereits hingeschiedener
Menschen wahr:
"Viele, die im Sterben
liegen, nennen noch Namen von Leuten, die längst
verstorben sind. Das wird ihnen dadurch unmöglich gemacht,
daß man ihnen ein Kopftuch in den Mund steckt;..."
Ein konkretes Erlebnis wird aus dem südamerikanischen Volk
der Mapuche berichtet. Dort glaubt man an ein Leben nach
dem Tod, bezieht seinen Werdegang nach dem Ableben mit all
seinen zu durchlaufenden Phasen aber nicht auf Götter oder
Dämonen. Bei den Mapuche stehen vielmehr die Vorfahren im
Mittelpunkt. In einem Bericht aus jüngerer Zeit wird ein
Mann zitiert, der tagelang todkrank war:
"Ich bin lebendig und
bin zum Vulkan gegangen. Ich habe all die toten Leute
gesehen, die darin zurückgehalten wurden. Ich war bei
meinem Sohn und meinen Großeltern. Sie sind alle beisammen
und sehr glücklich. Sie warten auf mich, aber es ist noch
nicht die Zeit dazu."
Bei naturverbundenen Religionen wird allgemein angenommen,
daß die Seele eines Toten ein trostloses Schattenreich
einzieht, eine Unterwelt, die nicht als Leben im gewohnten
Sinne gilt. Erst in weiterentwickelten Kulturen setzt sich
langsam die Hoffnung auf ein Leben im Jenseits durch. Bei
den Azteken etwa sollten Kriegsgefallene und Frauen, die
nach der Geburt verstorben waren, nach dem Ableben ins
"Haus der Sonne" einziehen. Es heißt bei ihnen:
"Steh auf, mach dich
bereit, geh nach dem guten Orte, dem Haus der Sonne -
deiner Mutter und deines Vaters - , wo man in Freude und
Seligkeit und Fülle des Genusses lebt. Auf, begleite die
Sonne; ihre älteren Schwestern, die himmlischen
Fürstinnen, sie die immer und ewig in Lust und Freude
leben, die unmittelbar mit und neben der Sonne wandeln,
sie belustigen und mit Rasselklängen begleiten, nehmen
dich an die Hand!...Schon eilst du dahin, um dort selig zu
sein. An einem guten, einem schönen Orte lebst du, bei
unserem Herrn, dem Sonnengotte. Du siehst ihn schon mit
eigenen Augen, sprichst zu ihm mit eigenem Munde..."
Das Auftreten von Jenseitserfahrungen hat bei den
naturverbundenen Religionen nur geringe Einflüsse
hinterlassen. Vermutlich haben die Erlebenisse die
aufkommenden Vorstellung einer feinstofflichen Seele
unterstützt und die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod
mitgetragen.
Reisen
ins Jenseits
2. Mythische Religionen: Der Übergang von einer
naturverbundenen Kultur zur Hochkultur vollzieht sich ganz
allmählich. Mit den veränderten wirtschaftlichen und
sozialen Verhältnissen ändert sich auch das religiöse
Verhalten. Mythische Religionen legen ihre Überlieferungen
in heiligen Schriften nieder, die von Helden und Göttern
künden, von der Erschaffung der Welt - und von Reisen ins
Jenseits.
In Mesopotamien war es Gilgamesch, der legendäre Herrscher
von Uruk, der sich in die Unterwelt begeben hat, um nach
Unsterblichkeit zu suchen. In der Erzählung heißt es:
"Gilgamesch, wohin
schweifst du rehelos?
Das Leben, das du suchst, nie wirst du es finden!
Da die Götter den Menschen schufen, verliehen sie ihm den
Tod.
Das Leben aber behielten sie für sich."
Gilgamesch war auf der Suche nach der Unsterblichkeit und
kehrte doch mit leeren Händen aus der Unterwelt zurück.
Seine Reise ins Reich des Todes weist jedoch einige
interessante Details auf:
"Nach einer langen Zeit
gelangt er hinter den Meeren am Ende derWelt zum Fluß
Chubur, der letzten Grenze vor dem Totenreich. Gilgamesch
verließ die Welt und kroch durch einen endlosen dunklen
Tunnel. Es war ein langer, unbequemer Weg... aber zum
Schluß sah er Licht am Ende der dunklen Röhre. Er kam zum
Ausgang des Tunnels und sah einen prächtigen Garten. Die
Bäume trugen Perlen und Juwelen und über allem strömte ein
wundervolles Licht seine Strahlen aus. Gilgamesch wollte
in der anderen Welt bleiben. Aber der Sonnengott schickte
ihn durch den Tunnel zurück in sein Leben."
Die Reise des Gilgamesch erinnert sark an die
Schilderungen zeitgenössischer Experiencer. Von einer
Erfahrung an der Schwelle des Todes schreibt der Philosoph
Plato, indem er den Bericht des verwundeten Soldaten Er
nennt. Luigi Moraldi faßt die ausführliche Erzählung
Platos zusammen:
"Nachdem er den Köerper
verlassen hatte, gelangte er an einen jenseitigen Ort, der
von vier gewaltigen Höhlen durchzogen war... (Dann)
erblickte er am Ausgang aus der Unterwelt `unreine und
besudelten Seelen´; an dem Weg aber, der vom Himmel
herabführte, reine und geläuterte Seelen. Sie alle
lagerten sich auf einer Wiese und berichteten einander
ihre Erlebnisse an dem jeweiligen Ort, von dem sie kammen...
(jene,) die vom Himmel herabgestiegen waren sprachen von
der unermeßlichen Freude und Glückseligkeit, die ihnen
dort zuteil wurde. (...) Die Seelen verweilen nicht länger
als sieben Tage auf der Wiese. Am achten Tag brechen sie
auf, und nach weiteren vier Tagen erblicken sie ein
Lichtbündel von außerordentlicher Helligkeit, vergleichbar
dem Regenbogen: die Lichtsäule, die den ganzen Kosmos
umspannt und als `Spindel der Notwendigkeit´ alle Seelen
zur Wiederverkörperung zieht."
Schon das Gilgamesch Epos weist auf eine Jenseitserfahrung
hin, deutlicher aber ist der Fall des Soldaten Er: Bei ihm
sprechen die körperlichen Umstände für ein tatsächliches
Nahtod-Erlebenis.
Hinweise auf Transzendenz-Erfahrungen gibt es auch in den
Religionen des Ostens. Am eindeutigsten sind die Berichte
aus dem Tibetischen Buddhismus. Währender der Sterbende
auf Gelgenheiten wartet, die er zur Erlösung nutzen kann,
wird er am Totenbett von Geistlichen begleitet. In einer
bestimmten Phase des Todes macht der betreffende Mensch
ein bemerkenswertes Erlbenis, das der Tibetforscher Klaus
Sagaster so beschreibt:
"...es erscheinen ihm
Gestalten, Klänge, Lichter und Strahlen, die ihn
erschrecken, bedrohen und ängstigen. Sein Bewußtsein hat
sich inzwischen mit einem Geistkörper verbunden, einem
Körper, der nicht aus Fleisch und Blut besteht, aber mit
allen Sinnesfähigkeiten ausgestattet ist, so mit dem
Gesichtssinn, den der Verstorbene besitzt, selbst wenn er
während seines Lebens blind war. Der Geistkörper besitzt
auch Wunderkräfte und kann z. B. gehen, wohin er will.
(...) der Geistkörper ist zugleich unverwundbar. Der Tote
sieht nun wie man seinen irdischen Körper entkleidet, die
für ihn bestimmte Nahrung wegnimmt und seine Schlafstätte
reinigt, und er vernimmt das Weinen und Wehklagen seiner
Verwandten und Freunde. Doch er kann sich nicht mehr mit
ihnen verständigen. Zwar sieht er sie, doch sie können ihn
nicht sehen, und deshalb geht er voller Trauer weg."
Mythische Religionen berichten in zweifacher Hinsicht von
der Begegnung mit jenseitigen Welten. Einmal, wenn es um
Erlebnisse einzelner, Menschen geht, die sich ohne eigenes
Zutun in einer anderen Welt wiederfinden. Zum anderen gibt
es in vielen Kulturkreisen den Versuch, mit Meditation
oder durch berauschende Mittel einen Zugang ins Jenseits
zu erlangen. In Griechenland dienen die Eleusinischen
Mysterien als vorweggenommene Seelenreise, in Persien gibt
es Priester, die mit Hilfe von Narkotika in fremde
Regionen vorzustoßen versuchen. In den Religionen des
Ostens schließlich gilt es bis heute als erstrebenswert,
sich durch körperliche Übung in andere Bewußtseinszustände
zu versetzen.
Die Berichte über Jenseitserfahrungen unterscheiden sich
von Kultur zu Kultur, und sie sind dabei von religiösen
Vorstellungn geprägt. Gleichwohl kann man erkennen, daß
die geschilderten mystischen Erlebnisse von ihrer Art her
den zeitgenössischen Nahtod-Erfahrungen gleichstehen. Ihr
Einfluß ist bei mythischen Religionen schon deutlich
sprübar. In den Religionen des Ostens ereigenen sie sich
auf dem Weg zur Erleuchtung und ihre Inhalte gelten als
Trugbilder, in anderen Glaubenssystemen findet ihr
Erscheinungsbild wohlwollende Aufnahme.
Gottessuche und Berufung
3. Monotheistische Religionen: Beim Judentum, dem
Christentum und dem Islam handelt es sich um eine
gestiftete Religion. Auch in ihrem Umfeld wird von
außergewöhnlichen Erfahrungen berichtet: Apokryphe
Schriften erzählen, wie Henoch und Jesaja ins Jenseits
gereist sind. Von Mohammed heißt es, er sei eines Nachts
nach Jerusalem gereist, und habe von dort aus eine Leiter
zu den sieben Himmeln erklommen. Was die kanonischen
Quellen oft nur andeuten, malen apokryphe Schriften mit
schillernden Farben aus. Im Mittelalter ist es schließlich
Papst Gregor selbst, der Berichte über Jenseitsreisen
sammelt. Es handelt sich dabei um die Erlebnisse ganz
gewöhnlicher Menschen, die krank oder schwer verletzt
waren. Was sie erzählen, gleicht in vielerlei Hinsicht den
zeitgenössischen Nahtod-Erfahrungen.
Die weitaus größte Bedeutung der Transzendenz-Erfahrungen
liegt bei den monotheistischen Religionen jedoch nicht in
ihrem Einfluß auf die Vorstellung vom Leben nach dem Tode.
Es sind die Berufungserlebnisse der Religionsstifer Mose,
Jesus, und Mohammed, die sich unter denkwürdigen Umständen
ereignen. Auch die Wandlung des Apostel Paulus ist an ein
sonderbares Ereignis geknüpft.
Am Anfang steht Mose. Der Begründer der israelitischen
Religion findet seine Berufung zum religiösen und
politischen Führer seines Volkes, während er am Berg Horeb
seine Schafe weidet. Dort kommt es nach Auskunft des Alten
Testaments zu einer außergewöhnlichen Begegnung:
"Mose aber weidete die
Herde Jetros, seines Schwiegervaters, des Priesters von
Midian. Und er trieb die Herde über die Wüste hinaus und
kam an den Berg Gottes, den Horeb. Da erschien ihm der
Engel des HERRN (21) in einer Feuerflamme mitten aus einem
Dornbusch. Und er sah (hin), und siehe der Dornbusch
brannte im Feuer, und der Dornbusch wurde nicht verzehrt.
Und Mose sagte (sich): Ich will doch hinzutreten und
dieses große Gesicht (22) sehen, warum der Dornbusch nicht
verbrennt. Als aber der Herr sah, daß er herzutrat, um zu
sehen, da rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und
sprach: Mose! Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Und er
sprach: Tritt nicht näher heran, denn die Stätte, auf der
du stehst, ist heiligen Boden! Dann sprach er: Ich bin der
Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und
der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht, denn er
fürchtete sich, Gott anzuschauen."
Was im Alten Testament als äußere Erscheinung beschrieben
wird, mag in Wirklichkeit eine innere Erfahrung Mose
gewesen sein, die erst später in einem Dornbusch,
"dingfest" gemacht wurde. Die lichte Erscheinung Gottes
deutet dabei sehr deutlich auf ein Transzendenz-Erlebnis
hin.
Nicht so einfach ist es bei Jesus. Seine erste Begegnung
mit den religiösen Bewegungen seiner Zeit wird im Neuen
Testament durch das Taufereignis beschrieben. Die
ursprüngliche Erfahrung seiner Berufung schildern die
synoptischen Evangelisten jedoch erst an späterer Stelle.
Bei Matthäus heißt es dazu:
"Und nach sechs Tagen
nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen
Bruder, mit und führt sie abseits auf einen hohen Berg.
Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht
leuchtete wie die Sonne, seine KLeider aber wurden weiß
wie das Licht; und siehe, Mose und Elia erschienen ihnen
und unterredeten sich mit ihm."
Die Begebenheit wird als Verklärung Jesu bezeichnet. Mit
ihr soll eine Brücke in das Alte Testament geschlagen
werden; das Neue Testament nennt sogar Zeugen für das
Ereignis. Tatsächlich aber dürfte auch Jesu
Berufungserfahrung ein inneres Erlebenis gewesen sein,
eine Erfahrung von der er später erzählt haben muß. Bei
Jesus handelt es sich freilich nicht wie bei Mose um einen
religiösen Führer. Die Evangelienschreiber sehen ihn als
den Messias der jüdischen Tradition und als Sohn Gottes.
Zu seiner Legitimation erscheinen Gestalten des Alten
Testaments, Zeugen werden zur Beglaubigung erwähnt.
Die Berufungserfahrung Jesu ist damit nach außen gekehrt,
seine Erfahrung ist verobjektiviert worden. So erklärt
sich auch der Versuch der Evangelisten, Jesus selbst als
"weiß wie das Licht" zu beschreiben, während es
tatsächlich wohl Jesus war, der einer lichten Erscheinung
begegnet ist.
Einer der eifrigsten Verkünder des christlichen Glaubens
war Paulus. Jesus selbst hatte dieser nie persönlich
gekannt oder gesehen. Paulus berief sich stattdessen auf
ein Erlebnis, das den einstigen Christenverfolger auf
wundersame Weise verwandelte. In der Apostelgeschichte
heißt es:
"Als er aber hinzog,
geschah es daß er Damaskus nahte. Und plötzlich umstrahlt
ihn ein Licht aus dem Himmel, und er fiel auf die Erde und
hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was
verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er
aber (sagte): Ich bin Jesus , den du verfolgst. Doch steh
auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden,
was du tun sollst. Die Männer aber, die mit ihm des Weges
zogen, standen sprachlos, da sie wohl die Stimme hörten,
aber niemand sahen."
Auch hier dienen Außenstehende zur Beglaubigung des
Ereignisses. Als Paulus später erneut von der Begebenheit
erzählt, vertauscht er offenbar die Wahrnehmungen, die nur
er gemacht hatte mit den Beobachtungen, die auch die
umstehenden Personen machen konnten:
"Die aber bei mir
waren, sahen zwar das Licht, aber die Stimme dessen, der
mit mir redete, hörten sie nicht."
Wie schon bei Mose und Jesus darf man auch bei Paulus
vermuten, daß es sich nicht um eine äußere Erscheinung
gehandelt hat, wie anhand von Zeugen belegt werden sollte.
Der spätere Völkerapostel scheint vielmehr eine
tiefgreifende innere Veränderung erfahren zu haben.
Mohammed machte sich bereits in jungen Jahren Gedankenüber
die religiöse und gesellschaftliche Situation seiner Zeit.
Zur Meditation zog er sich in eine Höhle des Berges Hira
zurück, wo er schließlich außergewöhnliche Erlebenisse
hatte. In der Überlieferung des Al-Buchari heißt es:
"Die erste Offenbarung,
die der Prothet erhielt, begann mit guten Traumgesichten
im Schlaf; jeder Traum, den er sah, pflegte ihm so
deutlich wie der Anbruch des Morgens zu kommen. Dann
empfand er Liebe zur Einsamkeit und pflegte sich in die
Höhle des Berges Hira zurückzuziehen, sich in ihr eine
bestimmmte Anzahl von Nächten religiösen Übungen zu
widmen, bevor er zu seiner Familie zurückkehrte...bis die
Wahrheit zu ihm kam, während er in der Höhle des Hira war.
Da kam der Engel zu ihm und sagte: Rezitiere! Er aber
antwortete: Ich kann nicht rezitieren!"
Doch der Engel läßt nicht nach, und am Ende wird Mohammed
gewaltsam zum Rezietieren genötigt. Von Furcht gepackt
läßt er sich zu Hause einwickeln, bis sich sein Zustand
gebessert hat. Später aber setzen sich die Offenbarungen
aber fort:
"Während ich
einherging, hörte ich eine Stimme vom Himmel; da blickte
ich auf, und da saß der Engel, der auf dem Hira zu mir
gekommen war, auf einem Thron zwischen Himmel und Erde. Da
fürchtete ich mich vor ihm, kehrte zurück und sagte:
Wickelt mich ein!"
Der Religionswissenschafler Helmuth von Glasenapp mutmaßt
über die äußeren Umstände, die Mohammeds Eingebungen
begleitet haben:
"Bei diesen
Inspirationen unterlag er bestimmten körperlichen
Zuständen. Er sank wie von einer Zentnerlast zu Boden
geworfen auf die Erde nieder, ein Zittern befiel seine
Glieder, Schweiß bedeckte seine Stirn, Schaum trat vor
seinen Mund, und er glaubte ein Brummen oder ein anderes
Geräusch zu hören. Während diese eigenartigen psychischen
Erscheinungen ursprünglich ohne sein Zutung auftraten,
scheint er in späterer Zeit in der Lage gewesen zu sein,
sie willkürlich, wenn auch unterbewußt herbeiführen zu
können."
Nicht zuletzt die Beschreibung Gottes in der 24. Sure läßt
erahnen, welche Erfahrungen Mohammed letztlich gehabt
haben könnten. Im 35. Vers heißt es:
"Allah ist das Licht
der Himmel und der Erde. Sein Licht ist gleich einer
Nische, in der sich eine Lampe befindet; die Lampe ist in
einem Glase, und das Glas gleicht einem flimmernden Stern.
Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem
Ölbaum, weder vom Osten noch vom Westen, dessen Öl fast
leuchtete, auch wenn es kein Feuer berührte - Licht über
Licht! Allah leitet zu seinem Licht, wen er will, und
Allah macht Gleichnisse für die Menschen und Allah kennt
alle Dinge."
Die Gleichsetzung von Gott und Licht ist charakteristisch
für Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen. Wenn bei
Mohammed zudem von körperlichen Umständen die Rede ist,
die seine Eingebungen begeleiten, dann liegt die Vermutung
nahe, daß auch bei ihm eine Transzendenz-Erfahrung
zugrundeliegt.
Offenbarung im Lichte Gottes
Eine Reihe von Anzeichen deuetet darauf hin, daß Mose,
Jesus, Mohammed und Paulus eine Transzendenz-Erfahrung
gemacht haben, in der sie die Berufung zu ihrem Handeln
gefunden haben. Eine lichtvolle Begegnung, die sich anhand
der Schriftquellen vermuten läßt, würde auch das religiöse
Engagement und das charismatische Auftreten der besagten
Personen verständlich machen. Bei zeitgenössischen
Nahtod-Erfahrungen sind die Persönlichkeitsveränderung
hinlänglich als aftereffects bekannt.
Die Stifter und Verkünder der drei monotheistischen
Weltreligionen werden als Menschen beschrieben, die sich
schon früh mit der gesellschaftlichen und religiösen
Situtation beschäftigt haben. Während Mose, Jesus und
Mohammed sich an Orte begeben haben, die der Versenkung
dienen, erstreckte sich der Eifer des Paulus auf die
Verfolgung Andersgläubiger. Schwere moralische Bedenken
dürften sein Gewissen belastet haben, und vielleicht liegt
der Auslöser für die vermutetet Transzendenz-Erfahrung in
einer angespannten psychischen Situation. Dagegen dürfte
die Berufung von Mose, Jesus und Mohammed in seiner Stunde
intensiver Beschäftigung mit dem Glauben erfolgt sein.
Mit den monotheistischen Religionen erreichen
Transzendenz-Erfahrungnen schließlich einen Einfluß, der
kaum mehr zu steigern ist: Als Berufungserlebnis
vermitteln sie den Glauben an den einen Gott. Eine
deutlichere Spur ist kaum mehr vorstellbar, doch ihre
Bedeutung hängt davon ab, welchen Stellenwert die
Erfahrungen haben.
Eine
reale Erfahrung?
Grundsätzlich stehen sich bei der Erklärung der
Nah-Todeserfahrungen zwei gegensätzliche Positionen
gegenüber:
Der subjektive Erklärungsansatz verleiht
Nahtod-Erlebnissen den gleichen Rang wie Träumen,
Halluzinationen und Illusionen. Sie werden als rein
persönliche Erfahrungen betrachtet, als innere Erlebnisse,
die keine wie auch immer geartete Verbindung zu einer
transzendenten Wirklichkeit haben. Ein Hauptargument der
subjektiven Erklärung ist die Verschiedenheit und die
persönliche Prägung der Nah-Todeserfahrungen. Dadurch
zeige sich, daß es sich hierbei um Ereignisse handle, die
der Phantasie der betroffenen Personen entspringen.
Unterstützung erhält dieser Erklärungsversuch von
zahlreichen Naturwissenschaflern, die ein
materialistisches Weltbild vertreten. In diesem Rahmen,
der heute der allgemein akzeptierte Ausgangspunkt für
Forschung ist, kann es weder eine vom Körper unabhängige
Seele noch transzendente Dinge wie Gott oder ein Leben
nach dem Tode geben. Schon psychische Ereignisse, wie etwa
alltägliche Wahrnehmungen oder moralische Bewertungen
werden auf physikalische Ereignisse reduziert. Wo aber der
menschliche Geist nur mehr aus Nervenregungen und Reflexen
besteht, da bleibt kein Raum mehr für Gefühle und
Eindrücke im eigentlichen Sinn, und erst recht
unberechtigt ist dann die Annahme einer immateriellen
Seele.
Der objektive Erklärungsansatz geht davon aus, daß die
Menschen in Nahtod-Erlebnissen einer wie auch immer
gearteten transzendenten Wirklichkeit begegnen und diese
später in eigene Worte fassen. Jene sind dann vom
persönlichen und soziokulturellen Lebenshintergrund
geprägt. Vergleichbar ist diese Interpretation mit den
abweichenden Beschreibungen von mehreren Personen, die
eine weiße Statue durch jeweils andersfarbige Brillen
betrachtet haben. Die tatsächliche vorhandene Figur
erweist sich so als "gefärbt", nur ihre Struktur wird in
etwa gleich beschrieben werden. Das Hauptargument der
Befürworter einer objektiven Erklärung ist die auffallende
Ähnlichkeit der verschiedenen Berichte, die sich in
kulturübergreifender Übereinstimmung zeigt. Daß sich die
besagten Erlebnisse besonders in Momenten körperlicher
oder psychischer Krise zeigen, gilt als Anhaltspunkt für
einen Mechanismus, der - spätestens - an der Schwelle des
Todes einsetzt und eine Fortexistenz des Menschen
einleitet.
Kaum bestritten ist der persönliche Einfluß auf eine
Nahtod-Erfahrung: der subjektive Anteil. Dagegen wird
vielfach bezweifelt, daß die besagten Erlebnisse auch
einen objektiven Teil haben, eine transzendente Struktur,
denen die jeweilige Person begegnet und die sich dabei in
den Stationen des Erlebnisses zeigt. Aus
naturwissenschaftlicher Sicht gibt es keine jenseitigen
Wirklichkeiten, und so kann es sich bei
Nah-Todeserfahrungen nur um Illusionen handeln, die vom
Körper selbst hervorgerufen werden. In Krisenzeiten
sollten die trostspendenden Erlebnisse dafür sorgen, daß
sich die Belastung eines Menschen in Grenzen halten.
Sollte es diesen Mechanismus tatsächlich geben, so müßte
er schon sehr früh erworben und weitervererbt worden sein.
Um das kulturübergreifende Auftreten von
Nahtod-Erfahrungen zu erklären müßten diese bereits
entstanden sein, bevor sich die menschliche Rasse über die
Erde verteilt hat. An diesen Voraussetzungen bestehen
jedoch erhebliche Zweifel: Zunächst müßten die
trostspendenden Erlebnisse einen Überlebensvorteil für den
Menschen dargestellt haben, um als eine Art Notfall-Reflex
Eingang ins Erbgut gefunden zu haben. Dazu aber treten die
besagten Erfahrungen zu selten auf. Außerdem verträgt sich
ihr Inhalt nicht mit den religiösen Vorstellungen des
frühen Menschen. Nach dem Tod erwartete dieser den Einzug
seiner Seele in eine trostlose Unterwelt; seine Verehrung
galt den zahlreichen Göttern und Mächten, die er hinter
den Erscheinungen einer beseelten Natur vermutet.
Nah-Todeserfahrungen handeln dagegen von paradiesischen
Jenseitslandschaften und der Begegnung mit einem
monotheistisch geprägten Lichtwesen. Wenn schon die
Inhalte der Erlebenisse keinen Niederschlag im Glauben des
frühen Menschen zeigen, dann haben sie umso weniger einen
wichtigen Vorteil für sein Überleben bedeuten können.
Der naturwissenschaftliche Rahmen wird damit zur Erklärung
der Nahtod-Erfahrungen zu eng. Ihre Herkunft und ihr Sinn
läßt sich nicht einfach in den Bereich der Biologie
verlagern. Die übereinstimmend berichteten Stationen der
Erlebnisse lassen vielmehr die tatsächliche Begegnung mit
einer transzendenten Wirklichkeit vermuten, mit einer
Welt, die den Kern der menschlichen Existenz berührt.
Dafür sind schon die beobachtbaren Nachwirkungen der
Erfahrungen ein deutliches Zeichen. Nahtod-Erfahrungen
sind eine einzigartige und von ihrer Natur her
ungewöhnliche Begebenheit: Weil der persönliche
Hintergrund das Erlebt bzw. seine Wiedererinnerung stark
prägt, kann sich nicht von einem realen Erlebnis im
üblichen Sinne gesprochen werden. Wegen des starken
subjektiven Anteils sollte besser von einer
teilrealistischen Erfahrung die Rede sein.
Die
Bedeutung der Nah-Todeserfahrungen
Der Bezug auf eine transzendenteWirklichkeit verleiht den
Transzendenz-Erfahrungen vor allem in zweierlei Hinsicht
große Bedeutung:
Zum einen verweisen sie auf eine jenseitige Wirklichkeit,
die den Sinn menschlichen Daseins berührt. Auch wenn die
jeweiligen Schilderungen vom Lebenshintergrund der
jeweiligen Person geprägt sind, so lassen sich doch die
übereinstimmenden Stationen der Begegnung erkennen: Das
Fortbestehen der persönlichen Identität, das Wiedersehen
von Angehörigen, eine lebenswerte Heimat und die Begegnung
mit einem lichtvoll beschriebenen Wesen.
Zum anderen haben sich Jenseitserfahrungen als Motor der
religiösen Entwicklung offenbart: Ihr Auftreten und ihr
Einfluß läßt sich anhand der religiösen Quellen ersehen,
mit ihnen besitzen die verschiedenen Religionen ein
gemeinsames Verbindungsstück zu transzendenten
Wirklichkeiten. Jenseits- und Gottesvisionen können daher
nicht länger als Illusionen abgetan werden. Ihr Ursprung
ist vielmehr in einem allgemein-menschlichem Zugang zu
transzendenten Wirklichkeiten zu suchen.
Mit Nahtod-Erfahrungen ist ein alter und treuer Begleiter
des Menschen wiederentdeckt worden. Einst durch die
aufkommenden Naturwissenschaften verdrängt, sind die
sonderbaren Erlebnisse schließlich mit Hilfe der modernen
Medizin erneut zum Vorschein gekommen. Auch wenn ihre
Natur viele Fragen aufwirft, so werfen sie gleichwohl ein
Licht auf zentrale Fragen menschlichen Lebens und stellen
die Geschichte der Religionen in einen neuen Zusammenhang.
Weitere Berichte von Menschen, die eine Nah-Tod-Erfahrung
erlebt haben...
Quelle: nahtod.de |